Frauen stossen Veränderung an
In Bolivien setzen sich Frauen wie Margot Avilés dafür ein, dass mehr Frauen Zugang zu Vorsorge und Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs erhalten. Solidar Suisse unterstützt sie dabei, ihre Anliegen sichtbar zu machen, sich zu vernetzen und gemeinsam mit Gesundheitsdiensten, Behörden und weiteren Partner*innen konkrete Lösungen zu entwickeln. So entstehen aus lokalen Ideen Verbesserungen, die vielen Menschen zugutekommen.
Solidar Suisse unterstützte Margot und ihre Mitstreiterinnen dabei, Gesundheitszentren, Frauenorganisationen, Behörden, Medien und Fachpersonen zusammenzubringen. So entstand Schritt für Schritt ein Netzwerk, aus dem auch die Webplattform und App PAP Sacaba hervorging. Plattform und App unterstützen Frauen dabei, Vorsorgeuntersuchungen und Resultate im Blick zu behalten, und liefern Gesundheitsdiensten wichtige Daten. Die Gesundheits-App wurde 2024 in Bolivien und 2026 mit einem NovaGob Public Innovation Award in Mexiko ausgezeichnet. Sie zeigt, wie lokale Zusammenarbeit den Zugang zu Vorsorge und Früherkennung nachhaltig verbessern kann.
«Heute übernehmen die Frauen selbst Verantwortung für ihre Gesundheit und ihre Behandlung.»
Gute Ideen entstehen vor Ort
Margots Avilés Geschichte zeigt: Die Menschen vor Ort wissen oft am besten, was sich verändern muss — und welche Lösungen in ihrem Umfeld funktionieren können. Solidar Suisse bringt engagierte Menschen mit Behörden, Fachpersonen und Organisationen zusammen. Wir begleiten Veränderungsprozesse mit Erfahrung und Fachwissen und helfen mit, erfolgreiche lokale Ansätze weiterzutragen. So wird aus einem Problem eine gemeinsame Aufgabe. Und aus einer guten Idee eine Verbesserung, die viele Menschen erreicht.
So stärken wir Demokratie im Alltag
Demokratie zeigt sich nicht nur bei Wahlen. Sie zeigt sich auch im Alltag: wenn Menschen ihre Anliegen einbringen können, wenn Behörden zuhören und wenn Entscheidungen nicht über ihre Köpfe hinweg getroffen werden. Doch vielerorts fehlt Menschen die Möglichkeit, sich zu organisieren, ihre Rechte einzufordern oder bei Entscheidungen mitzureden, die ihr Leben direkt betreffen. Besonders Menschen, die von Armut, Diskriminierung oder fehlendem Zugang zu Bildung und Informationen betroffen sind, werden oft nicht gehört. Ihre Erfahrungen und ihr Wissen bleiben bei der Planung von öffentlichen Dienstleistungen, Gesundheitsangeboten oder lokalen Entwicklungsprojekten unberücksichtigt.
Solidar Suisse stärkt deshalb Menschen und zivilgesellschaftliche Organisationen darin, ihre Interessen gemeinsam zu vertreten, Verantwortung zu übernehmen und mit Behörden, Fachpersonen und weiteren Partner*innen Lösungen zu entwickeln. So entstehen Entscheidungen, die näher an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung liegen – und Veränderungen, die langfristig wirken.
Das zeigt sich in Bolivien, wenn Frauen bessere Vorsorge und Früherkennung einfordern. In El Salvador unterstützt Solidar Suisse junge Menschen dabei, berufliche und soziale Kompetenzen zu erwerben, ihre Rechte kennenzulernen und ihre Zukunft aktiver mitzugestalten. In Mosambik bringen Bürger*innen und lokale Organisationen ihre Anliegen in kommunale Entwicklungsprozesse ein, damit öffentliche Dienstleistungen besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmt werden.
Gemeinsam bringen wir gute Ideen weiter
Ihre Spende stärkt Menschen wie Margot Avilés, die sich für bessere Gesundheitsversorgung, faire Chancen und Mitbestimmung einsetzen.