Gemeinsam für ein Leben ohne Gewalt
Gewalt gegen Frauen ist in El Salvador, Guatemala und Honduras weit verbreitet. Solidar Suisse setzt sich gemeinsam mit lokalen Organisationen für den Schutz und die Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt ein, insbesondere in Bevölkerungsschichten und Regionen, in denen besonders wenige Schutzmechanismen existieren, beispielswiese der indigenen Bevölkerung in Guatemala, oder der afroamerikanischen Bevölkerung in Honduras.
Eine der höchsten Gewaltraten weltweit
Junge Frauen am Selbstverteidigungs-Workshop in El Salvador. © Frederic Meyer
Prävention und Schutz für Betroffene
Solidar Suisse arbeitet in El Salvador, Guatemala und Honduras mit erfahrenen Organisationen und staatlichen Akteuren zusammen, um der Gewalt gegen Frauen und Teenagerschwangerschaften mit Präventionsangeboten entgegenzuwirken und wirksame Schutzmechanismen aufzubauen und zu stärken.
Die lokalen Partnerorganisationen leisten konkrete Hilfe für Gewaltbetroffene, organisieren Bildungsangebote, schaffen sichere Räume und arbeiten mit Gemeindebehörden an Massnahmen zur Verbesserung der Angebote. Solidar Suisse koordiniert das regionale Programm, begleitet die Partner fachlich und fördert den Wissensaustausch über Ländergrenzen hinweg. So entstehen starke Netzwerke, die lokal verankert und regional vernetzt sind.
Raus aus der Gewaltspirale
Die von uns unterstützen Partnerorganisationen sind oftmals die einzige Möglichkeit für betroffene Frauen und Jugendliche, um Hilfe zu erlangen. Dank dem Projekt erhielten hunderte Überlebende von Gewalt qualifizierte Hilfe, um aus der Gewaltspirale auszubrechen und ihre Erfahrungen zu verarbeiten. Gestärkte Partnerorganisationen dokumentierten Gewaltfälle in Gebieten in denen Daten fehlen und machten damit gezielt Advocacy bei Behörden, um die Schutzmechanismen zu stärken. Kampagnen gegen Gewalt an Frauen und Kindern in Fernsehkanälen, sozialen Medien und in der Öffentlichkeit erreichten 10'000 Menschen. Durch unsere Arbeit erhielten tausende Jugendliche Zugang zu Aufklärungsunterricht und konnten sich wirksam gegen frühe Schwangerschaften schützen.
Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen in Zentralamerika:
Ihre Spende ermöglicht Schutz, Beratung und sichere Anlaufstellen – dort, wo es sonst oft keine Hilfe gibt.