Soli 3/2026 Wende in der internationalen Zusammenarbeit?
Zwischen Aufbruch und Hoffnung, Machtpolitik und kolonialen Kontinuitäten hat die internationale Zusammenarbeit (IZA) die Armut gesenkt, den Zugang zu Bildung verbessert und die Gendergerechtigkeit gestärkt. Trotzdem steht die IZA heute unter Druck: Institutionen kürzen Gelder, nationale Interessen dominieren. Damit geraten ein wirksames Instrument und die Vision globaler Solidarität ins Wanken, und es stellt sich die Frage, wer Verantwortung für die Auswirkungen von Klimawandel, schädlichen Konsummustern und weltwirtschaftlicher Ungleichheit übernimmt.