Coronajahr 2020: Solidarität mit Arbeiter*innen weltweit

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Solidar Suisse blickt auf ein erfolgreiches Vereinsjahr 2020 zurück. Trotz den Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie zeigten sich die privaten Spender*innen sehr solidarisch. So konnte Solidar Suisse die Hilfe für notleidende Arbeiter*innen im globalen Süden ausweiten und den Jahresumsatz um 4 Prozent erhöhen. Solidar Suisse wird im Rahmen einer strategischen Allianz mit «Brücke · Le pont» einen noch stärkeren Fokus auf Projekte zur Förderung von fairen Arbeitsbedingungen in den Projektländern setzen können.

Durch die Corona-Pandemie war der Hilfsbedarf im Jahr 2020 weltweit aussergewöhnlich hoch. In den ersten Monaten der Pandemie konnte Solidar Suisse ausgebeutete und verarmte Arbeiter*innen in Lederfabriken in Bangladesch oder auf Palmölplantagen in Malaysia mit Nothilfe versorgen.

Mit Entwicklungszusammenarbeit gegen häusliche Gewalt
Die längerfristige Entwicklungszusammenarbeit wurde im Jahr 2020 stärker auf Corona-Präventionsmassnahmen und die Vorbeugung von häuslicher Gewalt ausgerichtet. In Bolivien, wo es mehrmonatige Lockdowns gab, war das Angebot mit einer Hotline für Gewaltbetroffene und Rechtsberatung für Frauen im letzten Jahr besonders gefragt.

Allianz für faire Arbeit
Im Rahmen einer Allianz mit der schweizerischen NGO «Brücke · Le pont» wird Solidar Suisse seine Expertise zur Förderung von fairen Arbeitsbedingungen weiter ausbauen. Faire Arbeitsbedingungen und eine funktionierender Service public sind Grundvoraussetzungen zur Reduktion der weltweit extremen Ungleichheit.

Geschäftszahlen für das Jahr 2020
Solidar Suisse verzeichnete 2020 eine Zunahme des Umsatzes von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Betriebsertrag von 17,43 Mio. Franken lag leicht unter den betrieblichen Ausgaben von 17,64 Millionen Franken. Davon wurden knapp 13 Millionen Franken in den Programmen der internationalen Zusammenarbeit umgesetzt, ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt flossen 71 Prozent der Mittel in die langfristige Entwicklungszusammenarbeit und 29 Prozent in die humanitäre Hilfe.

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