Globale Ungleichheit: Oxfam-Reports und Schweizer Analysen

Extreme Ungleichheit entsteht nicht zufällig: Sie ist die Folge politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen. Die Oxfam-Reports zeigen regelmässig, wie sich Reichtum, Macht und Ressourcen weltweit konzentrieren – und welche Folgen das für Menschen, Demokratie und Klima hat. Solidar Suisse ordnet zentrale Erkenntnisse für die Schweiz ein und zeigt, was es braucht, damit Wirtschaft und Politik gerechter werden.

Was zeigen die Oxfam-Reports?

Die Oxfam-Reports verbinden Daten zu Vermögen, Einkommen, Unternehmensmacht, Steuerpolitik und Klimakrise. Sie machen sichtbar, wer vom heutigen Wirtschaftssystem profitiert – und wer die Kosten trägt. Die Berichte zeigen nicht nur die Dimension der Ungleichheit. Sie benennen auch politische Lösungen: faire Besteuerung, starke öffentliche Dienste, verbindliche Unternehmensverantwortung, Arbeitsrechte und eine Klimapolitik, die soziale Gerechtigkeit ins Zentrum stellt.

Zu den Reports

Juni 2026: Rekordgewinne für wenige – Folgen für viele

Europas grösste Konzerne schütten einen grossen Teil ihrer Gewinne an Aktionär*innen aus. Gleichzeitig geraten Löhne, Arbeitsrechte und Klimaschutz unter Druck. Solidar Suisse ordnet die Folgen dieser Entwicklung für die Schweiz ein.

Zur Analyse über Grosskonzerne

Januar 2026: Wenn Reichtum Politik formt

Schweizer Milliardäre werden reicher – und mit wachsendem Vermögen wächst auch ihr Einfluss. Die Oxfam-Analyse zeigt, warum gerechte Steuern und starke demokratische Regeln nötig sind, damit politische Mitsprache nicht zur Frage des Geldes wird.

Zur Schweizer Analyse

Oktober 2025: Die Klimakrise ist eine Ungleichheitskrise

Menschen mit dem kleinsten ökologischen Fussabdruck leiden besonders stark unter den Folgen der Klimakrise. Gleichzeitig verursachen Superreiche und mächtige Unternehmen einen unverhältnismässig grossen Teil der Emissionen.

Zur Klima-Analyse

Januar 2025: Reichtum auf Kosten von vielen

Während die Vermögen von Milliardär*innen weiter wachsen, leben Milliarden Menschen in Armut. Der Oxfam-Bericht «Takers not Makers» zeigt, wie Vermögenskonzentration, koloniale Machtverhältnisse und ungerechte globale Regeln die Kluft vertiefen – und was die Schweiz damit zu tun hat.

Zur Analyse

Oktober 2024: Die Reichsten heizen die Klimakrise an

Privatjets, Superyachten und klimaschädliche Investitionen: Der Bericht «Carbon Inequality Kills» zeigt, wie stark Superreiche zur Erderwärmung beitragen. Menschen mit den geringsten Emissionen tragen zugleich die schwersten Folgen der Klimakrise.

Zur Klima-Analyse

Januar 2024: Konzernmacht schafft Ungleichheit

Der Oxfam-Bericht «Inequality Inc.» zeigt, wie Monopole, niedrige Löhne und Steuervermeidung wirtschaftliche Macht bei wenigen Unternehmen konzentrieren. Während Aktionär*innen profitieren, fehlen vielen Menschen existenzsichernde Einkommen.

Zum Ungleichheits-Report

Was die Oxfam-Reports für die Schweiz bedeuten

Die Schweiz ist nicht nur Beobachterin globaler Ungleichheit. Als Finanzplatz, Sitz zahlreicher international tätiger Unternehmen und Standort sehr hoher Vermögen trägt sie Mitverantwortung dafür, wie Reichtum, Steuern und Unternehmensgewinne weltweit verteilt sind. Solidar Suisse bereitet für ausgewählte Oxfam-Reports Schweizer Daten auf. So wird sichtbar, welche politischen Entscheidungen in der Schweiz nötig sind: gerechte Steuern, transparente Finanzflüsse, verbindliche Unternehmensverantwortung und eine Klimapolitik, die soziale Gerechtigkeit ernst nimmt.

Zu den Quellen

Die Oxfam-Reports basieren auf öffentlich zugänglichen Daten, internationalen Statistiken und eigenen Analysen. Solidar Suisse veröffentlicht auf dieser Seite Zusammenfassungen und Einordnungen für den Schweizer Kontext. Aussagen, Datenstände und Methoden können sich je nach Bericht unterscheiden. Für Details verlinken wir auf die vollständigen Originalberichte und die jeweiligen Quellenangaben.

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Bleiben Sie informiert: Erfahren Sie, wenn neue Oxfam-Reports erscheinen, welche Folgen extreme Ungleichheit für Menschen weltweit und in der Schweiz hat – und was Solidar Suisse dagegen tut.

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